Schreiende Babys
18. November 2009
Kategorie Baby News
Forscher wollen herausgefunden, dass Babys Rhythmus und Melodie ihrer Muttersprache schon bereits vor der Geburt verinnerlichen. Dem nach schreien Deutsche Babys auf Deutsch, Französische Babys auf Französisch. Wie sich das anhört wissen Eltern am Besten.
Das Fachjournal “Current Biology” schreibt, dass sich insbesondere die Laute der Babys von Land zu Land deutlich unterscheiden.
So bevorzugen Neugeborene Melodiemuster, die der eigenen Muttersprache sehr typisch sind. Ein Team um Leiterin Wermke (Zentrum für vorsprachliche Entwicklung und Entwicklungsstörungen am Universitätsklinikum Würzburg) hatte das Geschrei von 60 Neugeborenen, im Alter von drei bis fünf Tagen, aus Deutschland und Frankreich studiert.
Die Aufzeichnungen bezüglich des Weinens bei Jungen und Mädchen ergaben tatsächlich, dass französische Babys in einer niedrigen Frequenz beginnen und in einer höheren Frequenz enden. Wo hingegen deutsche Babys hoch und laut beginnen aber leise und tief enden.
Die Gründe hier für liegen aber wohl schon im Charakter der Sprache selbst. Französische Kinder betonen die zweite Silbe, während die deutschen Kinder die erste Silbe betonen. Das heißt aber nicht, dass die Deutschen Baby keine endbetonte Melodien haben, aber im Schnitt wird sich an der Intonation der Muttersprache orientiert und die liegt eben auf der ersten Silbe.
Eine alte theoretische Erkenntnis “Babys erkennen die Stimmen der Eltern bereits im Mutterleib”, konnte Wermke nun belegen. Beim Schreien greifen Babys auf ihre Erinnerung der letzten drei Monate vor ihrer Geburt zurück. Bis heute haben Wissenschaftler geglaubt, dass das Schreien von Babys mit der späteren Sprachentwicklung nichts zu tun hat, was aber möglicherweise doch zur frühzeitigen Entdeckung von Sprachdefiziten führen kann, laut Wermke.
Quelle: Spiegel Online
Bild: © by Erich Kasten/Pixelio
Tetanus Impfung bei Babys
16. November 2009
Kategorie Baby News
Tetanus ist eine Infektionskrankheit, welche die muskelsteuernden Nervenzellen befällt. Auslöser ist das sogenannte Bakterium Clostridium tetani. In Deutschland werden wir schon als Babys/Kinder dagegen geimpft bzw. sollten Mütter ihren Nachwuchs impfen lassen.
Jedoch ist das in vielen Entwicklungsländern der Welt noch nicht gang und gäbe. So stirbt etwa alle vier Minuten ein Neugeborenes, weil es nicht gegen Tetanus geimpft worden ist. Unvorstellbar gerade weil es schon seit etwa 80 Jahren diesen Impfstoff gibt.
In Zusammenarbeit mit UNICEF führt Pampers noch bis Dezember 2009 eine Aktion “1 Packung = 1 lebensrettende Impfdosis” durch. Die Botschafterin Barbara Becker unterstützt das Motto “Gemeinsam helfen, Tetanus bei Neugeborenen zu besiegen” mit vollem Einsatz.
…, weil ich meinen Teil dazu beitragen möchte, Babys vor dieser grausamen Krankheit zu schützen.
Für jedes verkaufte Pampers-Produkt (mit dem UNICEF-Aktionslogo) spendiert Pampers eine Dosis Impfstoff. Mittlerweile konnten schon über 50 Millionen Impfdosen (Westeuropa und USA) finanziert werden. Aber auch in Japan, Argentinien, China, Saudi-Arabien, Nordamerika und Vietnam verzeichnet Pampers, P&G und UNICEF großartige Erfolge, um bis 2012 das Ziel Tetanus bei Neugeborenen zu besiegen.
Eine schöne “Weihnachtsaktion” dazu hat eltern.de dazu gestartet. Noch bis zum 7. Dezember können Mütter in Zusammenarbeit mit ihren Kindern eine weihnachtliche Grußkarte gestalten und ihrer Phantasie und Kreativität freien Lauf lassen. Für jede eingesandte Postkarte spendet Pampers 100 Impfdosen für die Aktion. Kleiner Hinweis noch: Ihnen und ihren Kindern fallen sicherlich viel schneller schöne Ideen zur Gestaltung einer Weihnachtskarte ein mit musikalischer Unterstützung oder? Die Grammy-Gewinnerin Angélique Kidjo hat speziell für diese Aktion einen Song (You Can Count On Me) geschrieben, der kostenlos zum Download auf pampers.de bereit steht. Weitere Informationen zur Weihnachtskarten Aktion auf www.eltern.de und www.pampers.de
Baby- und Kinderbekleidung im Internet bestellen
12. November 2009
Kategorie Baby News
Die Anschaffung von Baby- und Kinderbekleidung stellt alle Eltern vor Probleme: Die Kinder wachsen rasch aus den Sachen heraus, so dass mehrfach im Jahr ein zeitaufwändiger Einkauf bevorsteht.
Zeit und Geld lassen sich sparen, wenn man Babykleidung, Kindermode und Kinderschuhe im Internet einkauft. Die zahlreichen Anbieter im Internet sorgen für einen enormen Wettbewerb, der sich in den Preisen niederschlägt. Da ein Versandhandel darüber hinaus weitaus weniger Personal- und Grundstückskosten in seine Kalkulation aufnehmen muss, können Eltern hier vergleichsweise sehr günstig auch exklusive Markenware beziehen.
Im Internet haben Eltern darüber hinaus Zugriff auf das beinahe gesamte Sortiment des Welthandels. Viele Eltern möchten bei der Auswahl der Bekleidung für den Nachwuchs verschiedene Herstellerfirmen kombinieren. Gesunde Kinderschuhe und schicke Oberbekleidung findet man allerdings meist nicht in ein und demselben Fachgeschäft. Das Resultat waren in der Vergangenheit oft nervenaufreibende Einkaufstouren, bis das gewünschte Ensemble zusammengestellt war. Wenn man seine Einkäufe im Internet abwickelt, entfallen diese Einkäufe, da man aus einem riesigen Sortiment per Mausklick die Kindergarderobe bestellen kann. Die Kombinationsmöglichkeiten sind grenzenlos.
Ein immer wieder zu hörendes Argument gegen den Bezug von Kinderwaren aus dem Versandhandel ist das Rückgaberecht. Kunden haben Angst, dass in der Größe falsch gelieferte oder fehlerhafte Ware nicht oder nur unter erheblichen Schwierigkeiten umtauschbar sei. Das Rückgabe- und Widerrufsrecht gibt aber jedem Online-Shop-Kunden die Möglichkeit, eine Ware einfach und formlos zu beanstanden. Das ist sogar problemloser möglich als eine Beanstandung im Fachgeschäft.
Eine Baby-Massage zu Weihnachten
10. November 2009
Kategorie Baby News
Baby-Massage – sicherlich ein tolles Weihnachtsgeschenk für Ihr Baby oder Kleinkind. Aber auch sonst eine Erfahrung die Sie sich als Eltern nicht entgehen lassen sollten. Es fördert die Beziehung Mutter Kind enorm und macht sie weniger anfällig für Stress und fördert ihr Interesse an ihrer Umwelt.
Was kann eine Baby-Massage bewirken?
Baby Ratgeber empfehlen ab und zu dem Baby eine Babymassage zu geben. Eine Baby-Massage hilft in erster Linie dem Baby sein Empfindungsvermögen zu entwickeln und sich zu entspannen. Darüber hinaus beugt es gegen Blähungen und Unruhe vor, regt den Stoffwechsel an, entspannt die Muskeln und fördert die Durchblutung. Die Baby-Massage ist eine Erfahrung der Sinne ihres Babys. Verstärken können Sie dies unter Einsatz von Düften, Ölen, Farben und Musik.
Mütter/Eltern sollten darauf achten, eine Baby-Massage nur dann auszuführen, wenn sie selber Zeit und Ruhe haben. Denn die Babys spüren jegliche Unruhe der massierenden Person, die dann auf die Babys selber übertragen wird. Aber auch wenn das Baby selber unausgeglichen, unruhig wirkt, sollten Sie als Mutter (Eltern) dann darauf verzichten.
Was ist das geeignete Alter für eine Baby-Massage?
Babys im Alter von vier und sechs Wochen und bis zu sechs Monaten, sowie Kleinkinder bis zu zwei Jahren gehören zur Zielgruppe für eine Baby-Massage. Die zeitliche Begrenzung einer Massage liegt etwa zwischen zwei und 15 Minuten. Je älter die Säuglinge werden desto länger kann eine Baby-Massage auch andauern (30 bis 45 Minuten).
Welche Massage Öle sind für eine Baby-Massage geeignet?
Dass ein gut duftendes Massage Öle sicherlich bevorzugt genommen wird ist nur selbstverständlich. Doch ihrem Baby könnte das nicht gut tun. Oft sind die Öle parfümiert, die eventuell Hautreizungen oder sogar Allergien auslösen können, und von vornherein zu vermeiden.
Weiterhin ist zu beachten, dass Sie vor der Benutzung des Massage Öls dieses ein wenig in ihren Handflächen aufwärmen bevor Sie es bei ihrem Baby einmassieren. Nie direkt auf ihrem Baby einmassieren. Bevorzugen Sie natürliche, reine, kaltgepresste Öle wie beispielsweise das Olivenöl, Jojobaöl, Ringelblumenöl oder Mandelöl. Hat ihr Baby eine trockene Haut dann empfiehlt es sich ein Distelöl zu nehmen, da es eine fettende Wirkung hat. Zur kalten Jahreszeit (im Winter) eignet sich ein Senföl und im Sommer ein Kokosöl was eine eher kühlende Wirkung hat.
Welche Baby-Massage Methoden gibt es?
Nun, derzeit gibt es eine Reihe von Methoden, die Mütter bzw. Eltern in Kursen (u.a. Volkshochschule) erlernen können, um diese dann bei ihrem Baby anwenden zu können.
Am bekanntesten dürfte die indische Baby-Massage nach dem Franzosen Frédérick Leboyer sein. Dabei werden einzelne Körperteile beginnend mit der Brust in einer festgelegten Route über Arme, Hände, Bauch, Beine, Füße, Rücken und Gesicht massiert. Im Anschluss daran wird das Baby gebadet.
Des Weiteren gibt es die Baby-Massage nach Schneider, die bevorzugt bei Babys durchgeführt wird, wenn diese Blähungen haben, aber auch um Koliken zu lindern. Nicht zu letzt gibt es noch die unter dem Namen „Schmetterlings-Baby-Massage“ bekannt gewordene Massage von der Ärztin Eva Reich. Ihren Namen hat die Behandlung von ihrer Art der Berührung mit dem Baby, eine achtsame und gleichzeitig sehr verbindliche.
Gönnen Sie ihrem Nachwuchs doch auch einmal eine Baby-Massage. Entweder Sie belegen einen Kurs, dafür benötigen Sie aber noch mal extra Zeit oder aber Sie erwerben einen Gutschein beispielsweise eine Babymassage Köln oder in Ihrer Nähe wo immer Sie auch wohnen.
Bild: © by soja31/Pixelio
Rückruf vom Babyspielzeug Schnuller
4. November 2009
Kategorie Baby News
Der Schnuller das wohl beliebteste Babyspielzeug unserer Kleinen zog mit Oktober die Aufmerksamkeit auf sich. Dieses Mal veröffentlichte der Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) eine Studie die darauf verwies, dass Bisphenol A (BPA) in gefährlicher Menge in den Teilen von Schnullern vorhanden ist, die bei Kontakt mit Speichel freigesetzt werden und so in den Körper der Babys gelangen könnten.
Wie wir bereits berichteten, (Das Babyspielzeug – Schnuller) kann BPA gerade bei Kleinkindern den natürlichen Hormonhaushalt durcheinander bringen. Darüber hinaus steht BPA im Verdacht bei Sprösslingen Unfruchtbarkeit, Schädigungen der Gehirnentwicklung und Brustkrebs hervorzurufen.
Erste Fabrikanten von Schnullern ziehen Konsequenzen
Schon seit Jahren wird die Auswirkung von BPA auf den menschlichen Körper untersucht. Die ersten Konsequenzen aufgrund der Studie vom BUND zeigen ihre Wirkung. Belastete Produkte wurden von Schnuller Herstellern wurden jetzt aus dem Sortiment entfernt. Ferner haben verschiedene andere Hersteller kund getan, dass sie bei ihrer Produktion, bezüglich der Verwendung von BPA, darauf verzichten wollen. Der Schritt soll bis zum Jahresende vollzogen sein. Seitens des BUNDs begrüßt man diese Entscheidung sehr, denn nur so können Säuglinge und Kleinkinder künftig vor solchen Risiken geschützt werden. Die Hersteller der Schnuller Baby-Nova (NOVATEX GmbH), Babylove (Drogeriekette dm) und NUK-Babyschnuller (MAPA) kündigten ebenfalls eine Veränderung ihrer Produktion an. Wohin gegen Philips (Avent) und Schlecker (Babysmile) sich noch nicht dazu geäußert haben.
Tipps für die Eltern
Der BUND legt Eltern mit Babys und Kleinkindern ans Herz, beim Kauf von Schnullern, auf BPA-haltige Produkte zu verzichten und statt dessen auf BPA-freie Produkte zubevorzugen. Derzeit gibt es noch keine Kennzeichnungspflicht, ob Schnuller BPA enthalten oder nicht. Grundsätzlich ist es empfehlenswert nur polycarbonatfreie Produkte käuflich zu erwerben. Solche Produkte erkennen Sie an dem Kürzel “PC”.
Der BUND Studie zur Folge sind insbesondere die Plättchen der Schnuller verunreinigt, welche das Verschlucken des Saugers verhindern sollen. Momentan wird eben diesen Plättchen bei der Herstellung BPA hinzugefügt, was künftig aber davon befreit werden soll.
Studien zu Bisphenol A
Erst gestern wurde das Thema Schnuller in der Reportage Frontal21 vom ZDF unter dem Titel “Gefährliche Schnuller? – Streit um Schadstoffe” aufgegriffen. Studien die von der Pharmaindustrie finanziert werden kommen generell zur Erkenntnis, dass BPA nicht schädlich ist. Hingegen kommen andere unabhängige Studien, Finanzierung nicht von der Pharmaindustrie, meist zum Schluss, dass BPA doch hormonell schädlich ist.
Quelle: 1A Krankenversicherung
