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Erste Badesaison mit dem Nachwuchs

16. Juni 2010  
Kategorie Baby News

Sommer und Sonne in Kombination mit Baden eine tolle Verbindung von dem Kinder sicherlich nicht genug von bekommen können! Doch aufgepasst, zu lange ist nicht nur für den Nachwuchs schlecht sondern auch für die Eltern. Zwar ist Sonne wichtig für unseren Körper, verantwortlich für die Bildung von Vitamin D (Knochen, Zähne und Haare), für die Ankurbelung des Kreislaufs, für die Erhöhung des Sauerstoffgehalts im Blut und für die Aktivierung des Immunsystems, aber sie kann auch zu bösen Sonnenbränden führen.
Für Kinder sind Sonnenbrände besonders gefährlich, da ihre Haut noch sehr dünn ist. Erst wenn die Kinder aus der Pubertät heraus sind fangen die Pigmente an ausreichend Melanin zu produzieren. Melanin ist ein Farbstoff, der im Körper dafür sorgt, dass Zellen und Erbgut nicht zerstört werden. Quasi der körpereigene Sonnenschirm. D.h. jetzt aber nicht, dass Eltern und vor allem Kinder keine Sonnencreme brauchen.
Je häufiger Kleinkinder Sonnenbrände haben, desto größer ist das Risiko, dass sie verstärkt Muttermale bekommen und somit die Gefahr von Hautkrebsrisiko steigern. Zwar besitzt die Kinderhaut einen Eigenschutz. Allerdings hält dieser nur ca. 7 Minuten. Damit ist diese im Vergleich zur Haut von Erwachsenen wesentlich empfindlicher. Daher ist ein Sonnenschutz in Form von Sonnencremes oder Sonnenmilch unerlässlich! Am Besten ist sogar sonnengerechte Kleidung, sogenannte UV-Schutz-Kleidung.

Welche Sonnencreme für Kleinkinder?

Früher gab es nur eine Sonnencreme mit wenig unterschiedlichen Lichtschutzfaktoren. Mittlerweile gibt es Sonnenschutzmittel mit höheren LSF als früher und sogar spezielle Produkte für Kinder. Auf diese sollten Sie als Eltern dann doch zurückgreifen. Kindersonnenschutzmittel haben zudem weder Duft- noch Konservierungsstoffe. Dafür einen mineralischen Filter der besonders schonend für die Babyhaut ist, dank der enthaltenen feinen Mikropigmente.

Wichtige Anmerkung: Im ersten und zweiten Lebensjahr der Säuglinge sollten Eltern ihren Nachwuchs sowieso nicht der Sonne aussetzen, sondern wenn nur im Schatten krabbeln lassen mit entsprechender Kleidung – Hut mit großer Krempe und lufttiger dunkler Kleidung. In der Mittagszeit zwischen 12 Uhr und 16 Uhr herrscht absolute Siesta! Denn die Sonnenstrahlung ist in diesem Zeitraum sehr intensiv.

Im Urlaub am Strand gehört der Sonnenschirm oder eine Strandmuschel zu den wichtigsten Strandutensilien, wenn weit und breit kein großer Baum zu sehen ist. Dabei ist auf den Sonnenverlauf zu achten. (Kleine Denkhilfe: Im Osten geht die Sonne auf. Im Süden nimmt sie ihren Lauf. Im Westen will sie unter gehen. Im Norden ist sie nie zu sehen.)
Für den Anfang sind zwei Stündchen Strand für die Kleinen vollkommen ausreichend. Danach suchen Sie am besten Abkühlung in kühleren Räumen.

UV-Schutz-Kleidung für Babys und Kinder

Welchen Eltern ein Sonnenschutzmittel nicht schützend genug ist, die sollten den Kauf von UV-Schutz-Kleidung in Betracht ziehen. Dabei handelt es sich um spezielle Kleidung. Zum einen ist die Webverarbeitung bei diesen Textilien viel enger und zum anderen werden Fasern verwendet, die die Sonnenstrahlung gut absorbieren. Bevorzugt werden Farben aus dem dunkleren Farbsegment.
Am Geeignetsten sind dicht gewebte dunkle Kleidungsstücke aus Polyester. Gefolgt von Materialien wie Wolle, Seide und Nylon. Weniger gut sind solche aus Baumwolle, Leinen oder Viscose, deren Sonnenschutzfaktor eher gering ist.
UV-Schutz-Kleidung ist für kleine Kinder die optimalste Lösung im Sommer, denn es gibt keine Sonnencreme die da mithalten kann. Ferner können die Kinder die UV-Kleidung auch im Wasser anbehalten. Sehr praktisch, da die Reflexion die Sonneneinstrahlung verstärkt.

Nun denken wir, dass Sie guten Gewissens ihre Badetasche für den Strandtag im Urlaub kindergerecht packen können. Und der Tag/Urlaub mit dem Nachwuchs verspricht wunderschön zu werden und wird sicherlich noch lange in Erinnerung bleiben. :)

Die richtige Größe für Kinderschuhe finden

1. Juni 2010  
Kategorie Baby News

Schuhe kann man nicht genug haben und daher auch eine Lieblingsbeschäftigung von Frauen – der Schuhkauf. Was für Frauen/Mütter nicht schlecht sein kann, ist für Kinder sicherlich auch gut!? Doch aufgepasst, bei Kindern ist das so eine Sache… Wie finde ich den richtigen Schuh in der passenden Kindergröße?
Solange der/die Kleine noch nicht laufen kann benötigen Sie auch noch keine Schuhe. Erst wenn es mit dem Nachwuchs selbständig laufen kann und es vor die Tür gehen soll, spätestens jetzt sollten Sie einen passenden Schuh im Schrank haben oder einen kaufen gehen. Ist der erste Kinderschuh gekauft, beginnt auch gleichzeitig der Zeitraum, der in den kommenden 16 Jahren alle paar Monate wiederholt werden muss, da ein Kinderfuss ständig wächst.

Schuhgröße ermitteln

Viele Kleinkinder tragen zu kleine Schuhe. Das auf zweierlei zurückzuführen ist. Zum einen sind es vermutlich die Hersteller, die zu nachlässig bei der Vergabe der Größen arbeiten und auf der anderen Seite können sich Eltern nicht auf die Aussage der Kleinen verlassen, weil diese nicht sagen können, ob der Schuh drückt oder zu groß ist. Was tun?
Es gibt verschiedene Messmethoden zur Ermittlung der Schuhgröße.

  • Fussumriss des Kindes auf Pappe zeichnen
  • (Fingerdruckprüfung)
  • Messgeräte (WMS-Gerät)

Die einfachste Methode ist wohl die erste Variante. Der längsten Zehe rechnet man dann 12 bis 17 Millimeter hinzu. Mit der Schablone kann man schnell im Geschäft feststellen, ob der Schuh die richtige Größe hat. Passt diese gut in den Schuh, ist er perfekt. Wer auf die altbekannte Fingerdruckprüfung zurück greift, der sollte tunlichst darauf achten beide Hände zum Einsatz zu bringen. Während die eine prüft ob der Kinderzeh ausgestreckt ist, checkt die andere ob noch genügend Platz nach vorne ist.
Eine etwas umständliche Prüfung ist die mit dem WMS-Gerät (Weiten-Maß-System). Das Gerät haben einige Schuhgeschäfte im Einsatz. Allerdings sind die Messwerte nur auf WMS-Schuhe übertragbar. Daher ist es wichtig beim Schuhkauf auf das WMS-Zeichen im Schuh oder auf dem Karton zu achten, wenn nach dem WMS Kinderschuhe gekauft werden. Übrigens auf dieser Website finden Sie Schuhgeschäfte die WMS-Geräte haben.

Bester Zeitpunkt

Im Allgemeinen sind Füße trotz ihrer Symmetrie nie gleich lang. Morgens kürzer und schmaler als abends. Im Stehen länger als im Sitzen und Liegen und bei Bewegung benötigen sie besonders viel Platz. Die Zehen schieben sich nämlich bei jedem Schritt weit nach vorne.

Beschaffenheit der Kinderschuhe

Die optimalen Kinderschuhe sind möglichst weich und beweglich. Wer den Kinderfüßen aber gutes tun will, der sollte den Nachwuchs so oft wie möglich barfuß oder mit ABS-Socken laufen lassen für eine gesunde Entwicklung. Denn gerde beim Barfuß-Abrollen werden die Gelenke und Bänder gestärkt. Unterstüzend für Kinder die nicht so viel barfuß laufen, können kräftigende Spiele wie Murmeln oder Gegenstände mit den Zehen aufgreifen sein, um das Fußgewölbe auszubauen. Zu dem haben Fühl-Parcours einen sensibilisierenden Einfluss auf die Fußflächen und regen die Muskulatur an. Sanfte Fußmassagen sind eine weitere Option.

Folgen falscher Schuhgrößen

In den ersten Lebensjahren sind die Kinderfüße noch weich und formbar und somit passen sie sich auch leider jedem Schuh an. Aufgrund der Anatomie ihres Skeletts, es besteht anfangs überwiegend aus Knorpel und verknöchert erst mit der Zeit, sind die Kleinen auch unempfindlich gegen Druckschmerz. Über einen längeren Zeitraum falsch getragene Kinderschuhgrößen können erhebliche Folgen haben. Falsche Fußstellung und Körperhaltung, Schäden im Knie-, Hüft und Wirbelsäulenbereich, die später Schmerzen verursachen können.

Wir hoffen, dass wir Ihnen mit diesem Artikel beim Schuhkauf Ihres Nachwuchs weisend zur Seite stehen konnten! :)

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