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Rückruf vom Babyspielzeug Schnuller

4. November 2009  
Kategorie Baby News

Der Schnuller das wohl beliebteste Babyspielzeug unserer Kleinen zog mit Oktober die Aufmerksamkeit auf sich. Dieses Mal veröffentlichte der Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) eine Studie die darauf verwies, dass Bisphenol A (BPA) in gefährlicher Menge in den Teilen von Schnullern vorhanden ist, die bei Kontakt mit Speichel freigesetzt werden und so in den Körper der Babys gelangen könnten.
Wie wir bereits berichteten, (Das Babyspielzeug – Schnuller) kann BPA gerade bei Kleinkindern den natürlichen Hormonhaushalt durcheinander bringen. Darüber hinaus steht BPA im Verdacht bei Sprösslingen Unfruchtbarkeit, Schädigungen der Gehirnentwicklung und Brustkrebs hervorzurufen.

Erste Fabrikanten von Schnullern ziehen Konsequenzen

Schon seit Jahren wird die Auswirkung von BPA auf den menschlichen Körper untersucht. Die ersten Konsequenzen aufgrund der Studie vom BUND zeigen ihre Wirkung. Belastete Produkte wurden von Schnuller Herstellern wurden jetzt aus dem Sortiment entfernt. Ferner haben verschiedene andere Hersteller kund getan, dass sie bei ihrer Produktion, bezüglich der Verwendung von BPA, darauf verzichten wollen. Der Schritt soll bis zum Jahresende vollzogen sein. Seitens des BUNDs begrüßt man diese Entscheidung sehr, denn nur so können Säuglinge und Kleinkinder künftig vor solchen Risiken geschützt werden. Die Hersteller der Schnuller Baby-Nova (NOVATEX GmbH), Babylove (Drogeriekette dm) und NUK-Babyschnuller (MAPA) kündigten ebenfalls eine Veränderung ihrer Produktion an. Wohin gegen Philips (Avent) und Schlecker (Babysmile) sich noch nicht dazu geäußert haben.

Tipps für die Eltern

Der BUND legt Eltern mit Babys und Kleinkindern ans Herz, beim Kauf von Schnullern, auf BPA-haltige Produkte zu verzichten und statt dessen auf BPA-freie Produkte zubevorzugen. Derzeit gibt es noch keine Kennzeichnungspflicht, ob Schnuller BPA enthalten oder nicht. Grundsätzlich ist es empfehlenswert nur polycarbonatfreie Produkte käuflich zu erwerben. Solche Produkte erkennen Sie an dem Kürzel “PC”.
Der BUND Studie zur Folge sind insbesondere die Plättchen der Schnuller verunreinigt, welche das Verschlucken des Saugers verhindern sollen. Momentan wird eben diesen Plättchen bei der Herstellung BPA hinzugefügt, was künftig aber davon befreit werden soll.

Studien zu Bisphenol A

Erst gestern wurde das Thema Schnuller in der Reportage Frontal21 vom ZDF unter dem Titel “Gefährliche Schnuller? – Streit um Schadstoffe” aufgegriffen. Studien die von der Pharmaindustrie finanziert werden kommen generell zur Erkenntnis, dass BPA nicht schädlich ist. Hingegen kommen andere unabhängige Studien, Finanzierung nicht von der Pharmaindustrie, meist zum Schluss, dass BPA doch hormonell schädlich ist.

Quelle: 1A Krankenversicherung

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Kommentare

2 Kommentare to “Rückruf vom Babyspielzeug Schnuller”
  1. gudrun sagt:

    und was ist mit babyföaschen und saugern? sind die dann icht auch betroffen und sollten verschwinden???

  2. Babymaster sagt:

    Ich bin kein Spezialist, aber ich denke schon das Babyflaschen davon auch betroffen sind. Da gab es aber auch schon mal vor zwei Jahren Schlagzeilen drüber. Danach wurden die Grenzwerte aufgrund einer umstrittenen Studie, der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) angehoben. Bei Babyflaschen dürfte es aber einfacher sein die weg zu lassen und auf Glasflaschen zurückgreifen. Oder aber Babyflaschen kaufen, die aus einem anderen Material hergestellt werden.

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